Tagesschule Campus InsNeuland

Im Campus InsNeuland durchlaufen Kinder und Jugendliche ihre gesamte Schulkarriere – von der Basisstufe (1. Kinder­garten bis 2. Klasse) über die Mittelstufe (3.-6. Klasse) bis zur Oberstufe (7.-9. Klasse).

Auch die Begleitung ins Berufsleben ist ein Thema bei uns: junge Menschen, die sich nach den neun obligatorischen Schuljahren noch nicht sicher sind, wie wie und wo sie ins Berufsleben einsteigen möchten, werden in unserem Brückenjahr individuell auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft begleitet.

Der Campus InsNeuland bietet den Kindern und Jugendlichen ein optimales Lernumfeld, eingebettet in eine naturnahe Umgebung und mit seinen heimeligen Lernräumen im und ums Bärwolfhaus des geschichtsträchtigen Schlössli Ins. In der Tradition der ehemaligen Schlössli Heimschule machen die Kinder und Jugendlichen vielfältige Erfahrungen, schliessen altersübergreifende Freundschaften und lernen, sich ausserhalb ihres Elternhauses sicher zu binden.

Rund ein Viertel unserer Schülerinnen und Schülern haben Französisch als Muttersprache. Die sprachliche Vielfalt ist eine grosse Bereicherung für beide Seiten: die frankophonen Kinder lernen schneller Deutsch, während ihre Gspänli motiviert sind, sich Französisch anzueignen.

Sicher begleitet von Vertrauenspersonen

Unsere Rolle als Lernbegleiter nehmen wir bewusst und achtsam wahr. Dies bedeutet für uns stets ein verständnisvolles und reflektiertes Wirken. Zu jedem Kind pflegen wir eine bewusste Beziehung, die auf gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung und Respekt basiert.

Die Lernbegleiter erschaffen eine motivierende Atmosphäre für gelingende Lernprozesse. Sie zeigen den jungen Menschen, wann es sich lohnt, an einem Thema dranzubleiben und es mit Durchhaltewillen zum Erfolg zu führen. Die Kinder und Jugendlichen machen dadurch eine wertvolle Erfahrung, die ihre Resilienz steigert.

Förderung der Individualität

Lernen gelingt am leichtesten mit Freude in einer sicherer Lernatmosphäre und frei von Druck und Erwartungen.

Kinder und Jugendliche dürfen sich bei uns nach ihrem individuellen Wesen entfalten und ihrer Neugierde in ihrem persönlichen Tempo folgen. Gleichzeitig setzen wir bewusst einen verbindlichen Rahmen in Form einer klaren Wochenstruktur. Diese vermittelt den Kindern Vorhersehbarkeit, Sicherheit und Orientierung.

Von klein auf lernen die jungen Menschen, ihre Woche selbstverantwortlich nach ihren Bedürfnissen zu planen. Die Lernbegleiter helfen ihnen dabei, ihre eigenen Projekte neben den Pflichtfächern zu planen und umzusetzen.

Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge:

  • Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann,
  • es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann,
  • und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.

– Gerald Hüther

Projektorientiertes Lernen in der Natur

Im Campus lernen die Kinder zu einem grossen Teil von, in und mit der Natur. Diese fördert sowohl die Kreativität als auch die intrinsische Motivation und führt in die Erdung und Verbundenheit mit der Umgebung.

So oft wie möglich verpacken wir Lerneinheiten in spannende Projekte. Handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten verknüpfen wir direkt mit Lernprozessen. Kreative Ausdrucksformen wie Tanz, Theater oder Zirkus beinhalten natürlicherweise auch Aspekte wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie oder Selbstreflexion.

In grösseren und komplexeren Projektarbeiten sammeln unsere Kinder und Jugendlichen wertvolle persönliche Erfahrungen, erhalten praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und gelangen so zu einem stabilem Selbstwert. Dieses Sicherheitsgefühl bereitet sie optimal für ihre Zukunft vor: Vertrauen in mich bringt Vertrauen in die Welt mit sich.

Wochenstruktur

Die nachfolgende Tabelle bietet grob die Wochenstruktur ab. Diese entwickelt sich Dynamisch mit dem Wachstum unserer Schule.

Jede Stufe hat ihre individuelle Lernlandschaft mit den nach Lehrplan 21 vorgegebenen Anzahl Lektionen.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8.00–8.30 Uhr Gleitzeit frei
8.30–12.00 Uhr Lerneinheit 1 + 2
12.00–13.00 Uhr Campus Mittagstisch Sandwich-Mittag
13.00–15.30 Uhr Lerneinheit 3 (Projekte)
15.30–16.00 Uhr Gleitzeit

Was uns ausmacht

Basisstufe: Spielerisch und naturverbunden

Zyklus I (Kindergarten und 1.–2. Klasse / 4–8 Jahre)

In der Basisstufe lernen die Kinder spielerisch und zu einem grossen Teil in der Natur. Entdecken, staunen, sich an der lebendigen Umgebung erfreuen – in einem geschützten Rahmen folgen sie ihrer Neugierde und erforschen das Campusgelände. Sie  beobachten die älteren Kinder, spielen, toben sich aus und entdecken Steine, Pflanzen und Insekten. 

Vielleicht entwickeln sie bereits eine Faszination für etwas, möchten aus ihrer Begeisterung heraus mehr darüber erfahren und es selber ausprobieren. Mit Naturmaterialien lernen sie erste Zahlen und Buchstaben kennen. Das Lernen geschieht möglichst natürlich und aus dem Spiel heraus.

Mittelstufe: Kreativ die Umwelt erobern

Zyklus II (3.–6. Klasse / 9–12 Jahre)

Die Kinder probieren sich aus, werden selbständiger, schlagen eigene Wege ein. Sie sind kreativ, haben viele tolle Ideen und setzen ihre ersten Projekte um. Vielleicht möchten sie ein Baumhaus bauen oder studieren eine selber komponierte Zirkus-Show ein. Bei der gemeinsamen Umsetzung ihrer Idee werden sie an unzählige Fragen und Lernprozesse herangeführt: Was brauchen wir alles? Wie organisieren wir uns in der Gruppe, wer übernimmt welche Aufgabe? Wie lösen wir eine Herausforderung oder einen Konflikt?

Theorie und Praxis werden so oft wie möglich miteinander verbunden. Beim Bau eines Baumhauses eignen die Kinder sich ganz natürlich Grundkenntnisse im Rechnen an. Sie verstehen den Sinn dahinter und das Lernen ist dadurch besonders effizient.

Oberstufe und 10. Schuljahr: Selbstverantwortlich ins Leben

Zyklus III (7.–9. Klasse / 13–15 Jahre) & Zyklus IV (ab 15 Jahren)

Die Jugendlichen probieren sich in vielen verschiedenen Bereichen aus, lernen ihre Stärken und Schwächen kennen und finden nach und nach heraus, was ihnen besonders Freude bereitet und worin sie sich vertiefen möchten. In Workshops zu Kunst und Handwerk lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf, Exkursionstage lassen sie immer wieder neues entdecken und führen sie in die Verbindung mit der Natur.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Abschnittes stellt die Pubertät dar. Initiation sowie die Entwicklung vom Mädchen zur Frau bzw. vom Jungen zum Mann werden bewusst integriert. In Form von Mädchen- und Knabenkreisen erfahren die Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Das Soziale sowie Persönlichkeitsentwicklung sind dabei wichtige Bestandteile. An Schnupper- und Wochenplätzen machen die Jugendlichen erste Erfahrungen in der Berufswelt und finden heraus, was ihnen entspricht.

Elternbeiträge

Alle Infos zu den Elternbeiträgen und den Inklusivleistungen findest du hier.

Ablauf der Anmeldung und Aufnahme

Möchtet ihr uns besser kennenlernen und seid interessiert, euer Kind / eure Kinder bei uns anzumelden? Besucht einen unseren Infoabende oder meldet euch für ein individuelles Kennenlerngespräch an.

Anfahrt

Campus InsNeuland
Dorfstrasse 20c
3232 Ins BE

Tel. 076 722 23 31

Postanschrift

Campus InsNeuland
Dorfstrasse 22
3232 Ins BE

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